Sonne und Weltmeister


Die Herbstsonne lachte dem Luzerner Herbst-sCOOL-Cup auf der Sportanlage Gersag. Auf die Reise geschickt wurden die Schüler von Weltmeistern.

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Die Schüler trafen wellenweise auf der grossen Sportanlage Gersag in Emmenbrücke ein. Die Sonne warf ihre Strahlen langsam über die Anlage, fleissige PH-Studenten und Studentinnen glätteten den Sand in der Weitsprunganlage mit einem Rechen. Auf der 400-m-Bahn wurden die Lichtschranken für die Sprints eingerichtet. Und hier und dort waren die orange-weissen Postenflaggen zu entdecken. Der Orientierungslauf gehört beim kantonalen Schulsporttag in Luzern zum obligatorischen Bestandteil. Der Start erfolgte im Schatten der Tribüne des Stadions und führte hinaus in das grosse Areal. Unterstützung erhielten die Schüler in der letzten Vorbereitung von Matthias Merz und Ines Brodmann. Er war 2007 Weltmeister über die Langdistanz, sie holte in diesem Sommer die Goldmedaille in Lausanne mit der Staffel.

Doch die Informationen über den ersten Posten und die unmittelbare Fortsetzung überdauerten nicht selten nicht einmal den Weg bis zu diesem ersten Posten: Unterstufe rechts, Oberstufe links und vom Start gut einzusehen. Merz, Brodmann und die fleissigen Helfer des OLV Luzern versuchten rufend zu helfen. Emil Kimmig, umtriebiger Organisator und Lehrer in Personalunion an diesem Tag, rief quer über den Fussballplatz einigen Mädchen zu, sie hätten den Posten bei ihm nicht gestempelt. Unsicherheit kam schliesslich auch nochmals kurz vor dem Ziel auf, auch wenn der Weg vom letzten Posten bis ins Ziel eigentlich klar ausgeflaggt und gekennzeichnet war. Aber vielleicht waren auch das Fussball-Turnier und die laute Musik auf dem neu erstellten Kunstrasenplatz in unmittelbarer Nähe eine zu grosse Ablenkung. Und oben von der Terrasse des kleinen Restaurants erkundigte sich der Lehrer über den Verbleib der fehlenden Schüler.