Viel Sonne und Prominenz in Flawil



Der sCOOL-Cup in Flawil SG war ein Festival der jungen OL-Spezialisten. Zwar war Martin Meier, Leiter des Sportamt im Kanton St. Gallen, leise enttäuscht, dass sich nur 63 Teams angemeldet hatten, doch kompensierten die Ostschweizer Schüler dies mit grossem Einsatz.

pdf Rangliste
pdf Zwischenzeiten
zur Photo-Galerie

Zwar thronten hoch über dem Himmel von Flawil schon einige Quellwolken, doch der wunderbare Frühsommer gab an diesem Mittwochnachmittag eine wunderbare Dernière. Entsprechend motiviert starteten die 126 Schüler und Schülerinnen beim Schulhaus Enzenbühl - am Start mit den Tipps von Sara Lüscher. Noch gefragter waren indes nach dem Lauf die Autogramme der Kader-Athletin. Neben der Zweiten der Sprint-SM waren auch Fabian Hertner und «Lokalmatadorin» Franziska Dörig quasi VIP-Gäste des sCOOL-Cups in Flawil und entsprechend begehrte Autogramm-Geber. Zu den prominenten Gästen gehörte aber auch Elmar Metzger, Schulpräsident der Gemeinde Flawil, sowie Jürg Hellmüller, Projektleiter sCOOL.

Auf den übersichtlichen Bahnen für die sechs Kategorien (je drei Knaben und Mädchen) mit Längen zwischen 0,8 km und 2,8 km fanden sich die meist OL-gewandten Ostschweizer gut und schnell zurecht. Dass es dennoch einige Tücken gab, verdeutlichte jenes Läuferpaar, das erst zwei Wanderer und dann - eine Hecke weiter - ein einheimisches Bauernpaar um Rat fragte, wo man sich denn wohl befinden könnte. Andere hatten damit keine Sorgen. Als ihnen ein Helfer erklärte, wie sie sich auf der Karte orientieren können, erklärte der Junge: «Ja, das ist gleich bei mir Zuhause.»

Auch nach der eigentlichen Anstrengung war der Bewegungsdrang noch nicht bei allen gestillt. Auf den Rasenplatz des Schulhauses wurde ebenso emsig gegen den Ball getreten wie in der Turnhalle, in der später die Siegerehrung stattfand. Die meisten jedoch zogen es vor, irgendwo im Schatten ihren Ice Tea sowie den Farmer-Stängel zu geniessen. Der poppige sCOOL-Becher, den es für die Jugendlichen gab, diente auch gleich als Unterlage für die begehrten Autogramme - wie auch die Regenpelerine mit dem Aufdruck «Mischtwätter». Sie wurde an diesem Tag zum Glück nicht benötigt.