Abschluss der sCOOL-Cups in Cressier


Die sCOOL-Cup-Saison endete mit dem Freiburger Cup in Cressier. Und auch zum Abschluss strahlte die Sonne mit den Schülern um die Wette.

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Am Waldrand von Cressier, oberhalb der Mehrzweckhalle und des Schiessstands, standen die Schüler und Schülerinnen ungeduldig wartend auf den Start. Die Basler Regionalkaderathletin Julia Gürtler rief jeweils im Minutentakt die Startnummern auf, die sich in die Vorstartzone begeben durften. Ein Turnlehrer erklärte, dass seine Mädchen, die ihm eben den pinkfarbigen Bidon in die Hand gedrückt hatten, zu den Favoritinnen zählen. Schliesslich hätten sie schon im Vorjahr gesiegt. Als die Schülerinnen aus Wünnenwil schliesslich starteten, waren Caroline Cejka und Térence Risse bereits vom Auslaufen zurück. Die beiden Kader-Athleten hatten auf den Bahnen der ältesten Schüler die Richtmarken gesetzt.

Die Bahnen waren verhältnismässig einfach, obwohl der eine oder andere Posten auch seine Tücken hatte. «An einem bin ich zuerst vorbeigerannt, weil er eben nicht direkt am Weg stand», erzählte Cejka. Risse nickte zustimmend. Ihm war das gleiche passiert. Die Schülerinnen hatten im Wald ihre Probleme aber nicht nur mit diesem Posten. Die fragenden Blicke wendeten sich nicht selten leicht ungläubig von der Karte auf den Posten, der vor ihnen stand und dessen Nummer nicht mit jener korrespondierte, die man eigentlich suchen würde. Es ist den knapp 250 Freiburger Schülern indes zuzugestehen, dass sie die Aufgabe an diesem Mittwochnachmittag mit Bravour absolvierten. Das schnellste Mädchen-Duo, jenes mit dem pinkigen Bidon, durchlief die Bahn nur knapp anderthalb Minuten langsamer als Cejka. Für andere war die eigentliche Bahn nicht das Problem, sondern nur der letzte Posten. Weil das Ziel sichtbar nahe war, eilten einige im Schnellzugtempo am letzten Posten vorbei ins Ziel bei der Mehrzweckhalle – und konnten wegen eines fehlenden Postens leider nicht klassiert werden.