OL-Idylle am See


Schöner hätte die Kulisse für den Luzerner sCOOL Cup kaum sein können - entsprechend animiert liefen die Schüler.

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pdf Rangliste Qualifikation
pdf Rangliste Final

Ab 8 Uhr trudelten die ersten der 179 Teilnehmer für den sCOOL Cup auf dem Areal der Kantonsschule Alpenquai ein. Und der Name war durchaus Programm: Zwischen Pilatus und Vierwaldstättersee bot sich ein wunderschönes Gelände, das Kaderläuferin Isabelle Feer im Rahmen ihrer Maturarbeit aufgenommen und kartographiert hatte. Entsprechend gespannt war die Kaderläuferin, die selbstredend auch dabei war. «Es ist die Premiere», freute sie sich. Mit entsprechendem Elan leitete Feer zusammen mit Patrik Wägeli das Einlaufen. Andreas Kyburz betätigte sich als scharfer Hund und scheuchte die noch etwas morgenmuffligen Schüler auf.

Der Wettkampf weckte dann aber auch die letzten müden Schülerbeine. Kyburz postierte sich in der kleinen Parkanlage Ufschötti auf einer kleinen Erhebung und half, wenn ein Team im Wortsinn nicht mehr weiter wusste. Die besten Teams der 83 gestarteten liefen am späteren Vormittag noch den Final, wieder mit Sonnebadenden, Enten, Schwänen sowie gemütlichen Spaziergängern als Beobachter. Dass übrigens kein Team von der Kanti Alpenquai startete, hatte seinen einfachen Grund: Es war Projektwoche und nur deshalb war das Gelände für den sCOOL Cup überhaupt verfügbar. Dennoch konstatierte Organisator Emil Kimmig, dass bei den Cups auf dem Land jeweils deutlich mehr sich anmelden würden. «Das ganze Entlebuch war am Start als wir dort waren», sagte er. Diesmal fehlte nicht nur die Kanti Alpenquai. «Es ist kein Team aus der Stadt angemeldet.»