Internationales Flair in Schaffhausen


Klein, aber fein präsentierte sich der sCOOL Cup in Schaffhausen - und mit internationaler Beteiligung.

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Das Areal der psychiatrischen Klinik hinter dem Sportplatz Breite ist zur Heimat des Schaffhauser sCOOL Cup geworden. Jährlich rennen hier Schüler und Schülerinnen über die schöne Anlage auf der Suche den richtigen Posten. Und dabei geht es vor allem im Start-Ziel-Gelände laut und hektisch zu. Die International School of Schaffhausen stellt jeweils rund einen Viertel der rund 180 Startenden. Die jüngsten Teilnehmer sind dabei gerade einmal siebenjährig und im Umgang mit der Karte noch nicht so vertraut. So nahmen Meagan und Chiara die Hilfe von B-Kader-Läufer Raffael Huber gerne und mehrfach in Anspruch. Die Tipps von Junioren-Läuferin Andrea Koch dürften höchstens bis zum ersten Posten im Gedächtnis nachhaltig geblieben sein. Ansonsten sah das Teamwork des Duos mit der Startnummer 110 so aus, dass Meagan jeden Posten anlief, den sie entdeckte, und dann nachfragte, ob die Nummer sowieso der gesuchte Posten sein könnte. Das System war zwar nicht sonderlich schnell, aber immerhin insofern effizient, dass sie ihre Posten in der korrekten Reihenfolge abgestempelt hatten.

Entsprechend freudig liefen die beiden Mädchen auch ins Ziel und wurden vom lautstarkten Anhang empfangen. Die letzten Meter aus dem Wald ins Ziel gleich schon fast einem kleinen Zielschuss. Im bekannten amerikanischen Stil wurden die Teilnehmer bejubelt, die über der kleinen Kuppe auftauchten. Besondere Freude machte indes der kleine Pool gleich beim Ziel, der frisch geputzt nun wieder gefüllt wurde und zumindest schon einmal knöcheltief mit Wasser gefüllt war. Er wurde kurzerhand zum Lieblingsspielplatz der Kinder. Bei Temperaturen deutlich über 20 Grad war das nahegelegene Hallenbad, für das die Läufer einen Gratiseintritt erhalten, für einmal höchstens die zweite Alternative.